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Vom "Alte Straßenfest " zum "Oktoberfest" oder neusprachlich vom Open Air Event zum Indoor Event oder die Schwierigkeit etwas Tradition zu erhalten. Vor 32 Jahren überlegten sich einige Anwohner der "Alte Strasse", ihre Festivitäten zusammen zulegen und die Duisdorfer Öffentlichkeiten daran teilhaben zu lassen. Das gute nachbarschaft- liche Verhältnis war der Grundstein für das damalige "Alte Straßenfest", welches in der Folge überregionale Aufmerksamkeit und Bedeutung erlangt. In Spitzenzeiten tummelten sich während des Tages weit über 10.000 Menschen in der "Alte Strasse". Die Gründungsmitglieder : Josef Klein, Rudolf Wieler, Toni Frechen, Jöv Bräutigam, Karl Becker, Hans Schell, Johann Olzem und Heinz-Rudolf Nolden. Das letzte "Alte Straßenfest" als Open Air Event fand im Jahre 1989 statt. Dann geschah, was so vielerorts geschah und heute noch geschieht. Das Fest, an dem sich viele Menschen erfreuten, war plötzlich für einige wenige ein Störfaktor. Kurzum, die Veranstaltung wurde als Open Air
Event nicht mehr genehmigt.
Das war das Ende des schon berühmten "Alte Straßenfestes".
Denkste !!!!
Inzwischen hatte sich die
so genannte "Alte Strassen - Gemeinschaft" so gefestigt, dass sie nicht
so schnell aufgeben wollte. Nach einer kurzen "Auszeit" begann man 1994 unter der
Mithilfe
von mehreren Duisdorfer Vereinen, das Fest, welches bis dahin jährlich stattfand,
nun alle
2 Jahre in der Duisdorfer Sporthalle als "Oktoberfest" weiter zu führen. In Absprache mit dem
Ortsfestausschuss nahm man hier für die Jahre in denen in Duisdorf kein Weinfest stattfand.
Somit startete
das 1. "Duisdorfer Oktoberfest" im Jahr 1994. Josef Klein, Chef der "Alte Strassen
- Gemeinschaft", nahm
die Dinge in die Hand und warb bei den Vereinen um Mithilfe.
Heute besteht der Festausschuss Duisdorfer
Oktoberfest aus folgenden
sechs Interessengruppen:
Alte Strassen - Gemeinschaft
Spielmannszug Rot-Weiß ´67 Duisdorf e.V.
Musikverein 1949 Duisdorf e.V.
Stiefel-Club 1970 Duisdorf
Radsportfreunde 1936 e.V. Bonn - Duisdorf
Freiwillige Feuerwehr Duisdorf.
Die Durchführung des Oktoberfestes erfordert teilweise bis zu 70 Helfer,
die an vier Tagen
(incl. Auf- und Abbau) kräftig zupacken.
Für die Vereinsvertreter im sog. Festausschuss beginnt die Arbeit schon
ein Jahr vorher. Alles ist
darauf ausgerichtet, dem Publikum viel Spaß zu bereiten, ein schönes Fest zu
feiern und nach
Möglichkeit einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften, der dann anschl. im Ort an
sozialen
Brennpunkten verteilt wird. So sind insgesamt über 70.000 € an erwirtschafteten Überschuss
sozialen
Zwecken zugute gekommen, u.a.:
Tag der Duisdorfer Senioren (mehrmals),
General Anzeiger, Aktion "Weihnachtslicht",
Bonner Rundschau, Aktion "Die gute Tat",
DRK Begegnungsstätte Duisdorf,
Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder Gemeinde St. Rochus,
Aktion Bürger helfen Bürgern (Bonn-Blick),
Palliativstation des Malteser Krankenhauses,
Königin Juliana Schule in Duisdorf (Schule für behinderte Kinder).
Besonders erwähnenswert sind die Spenden an die Aktion Sorgenkind im
Jahr 1975, bei der ein
Scheck im Wert von 6.500 DM an den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Dr. Hans
Daniels, überreicht werden konnte, oder im Jahre 1977 als ein Scheck in Höhe von 10.036 DM
an Dr.
Mildred Scheel, zu
Die Chronik wurde von Peter Dollendorf verfasst.
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